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Schneeeule als Aquarellbild von Daniela Joss

Gefiederte •••Begegnungen

Jakob

Saatkrähe Jakob

Unerwartet trat Jakob in unser Leben. Ein junger Kolkrabe, der als Findelkind zu uns kam und uns mehr als ein Jahr lang begleitete. Durch Jakob lernten wir Vögel nicht nur zu beobachten, sondern ihre Eigenheiten, ihre Intelligenz und ihren Charakter zu erkennen.
Über die Jahre entstanden so aus Skizzen und Zeichnungen überarbeitete digitale Kunstwerke.

Diese Seiten sind Jakob und den gefiederten Begegnungen gewidmet.

Rotkehlchen (Erithacus rubecula)

Aquarellbild Rotkehlchen auf Weissdornzweig, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Das Rotkehlchen ist eine Vogelart aus der Familie der Fliegenschnäpper (Muscicapidae). Es besiedelt Nordafrika, Europa und Kleinasien sowie die Mittelmeerinseln. Seine Nahrung besteht vor allem aus Insekten, kleinen Spinnen, Würmern und Schnecken. Sein Gesang beginnt etwa eine Stunde vor Sonnenaufgang und ist bis in die Dämmerung fast das ganze Jahr über zu hören. Die Art gilt derzeit als ungefährdet.

Haussperling, auch Spatz (Passer domesticus)

Aquarellbild Haussperlinge bei der Futtersuche, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Haussperling – auch Spatz oder Hausspatz genannt – ist eine Vogelart aus der Familie der Sperlinge (Passeridae) und einer der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Singvögel. Der Spatz hat sich vor über 10.000 Jahren als Kulturfolger dem Menschen angeschlossen. Nach zahlreichen absichtlichen oder versehentlichen Einbürgerungen ist er mit Ausnahme weniger Gebiete fast überall anzutreffen, wo Menschen sich das ganze Jahr aufhalten.

Blaumeise (Cyanistes caeruleus)

Aquarellbild einer Blaumeise auf einem blühenden Apfelbaumzweig, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Blaumeise ist eine Vogelart der Gattung Cyanistes aus der Familie Meisen (Paridae). Der Kleinvogel ist mit seinem blau-gelben Gefieder einfach zu bestimmen und in Mitteleuropa sehr häufig anzutreffen. Bevorzugte Lebensräume sind Laub- und Mischwälder mit hohem Eichenanteil; die Blaumeise ist auch häufig in Parkanlagen und Gärten zu finden. Ausser in Europa kommt sie in einigen angrenzenden Gebieten Asiens vor, in Nordafrika und auf den Kanarischen Inseln. Die Population der Kanaren wird oft auch als eigene Art angesehen.

Kolkrabe (Corvus corax)

Aquarellbild eines aufmerksam auf einem Erlenast sitzenden Kolkraben, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Kolkrabe ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Durch menschliche Verfolgung waren Kolkraben bis 1940 in weiten Teilen Mitteleuropas ausgerottet und haben sich danach durch nachlassende Verfolgung wieder ausgebreitet. Der wissenschaftliche Name Corvus corax setzt sich aus dem lateinischen Corvus und dem griechischen Corax zusammen, beides bedeutet „Rabe“. Kolk, die erste Silbe seines seit dem 16. Jahrhundert bezeugten deutschen Namens, ist vermutlich lautmalerischen Ursprungs, ahmt also den Ruf des Vogels nach.

Schnee-Eule (Bubo scandiacus)

Aquarellbild einer Schneeeule auf einem moosüberzogenen Hainbuchenast, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Schneeeule ist eine Vogel-Art aus der Familie der Eigentlichen Eulen (Strigidae), die zu den charakteristischen Vögeln der arktischen Tundra zählt. Sie galt lange Zeit als die einzige Art der Gattung Nyctea und wurde daher taxonomisch entsprechend isoliert von den anderen Eulenarten betrachtet. Molekularbiologische Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass sie zu den Uhus (Bubo) gehört und nah mit dem Virginia-Uhu (B. virginianus) und dem Magellanuhu (B. magellanicus) verwandt ist. Die äusseren Unterschiede zu den Uhus, etwa die weisse Gefiederfarbe und die dicht befiederten Füße und Zehen, können als Anpassung an den arktischen Lebensraum erklärt werden. Die Schneeeule steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten.

Eichelhäher (Garrulus glandarius)

Aquarellbild eines Eichelhähers auf einem Eichenast, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Eichelhäher ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Er ist über Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Gürtel durch Asien und dort südwärts bis nach Indochina verbreitet. Er brütet in lichten, strukturreichen Wäldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwäldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Vor dem Winter werden umfangreiche Vorräte aus Eicheln und anderen Nussfrüchten angelegt. Süd- und westeuropäische Eichelhäher sind meist Standvögel, mittel-, ost- und nordeuropäische Teilzieher, wobei nur einige nördliche Populationen ihre Brutgebiete im Winter komplett räumen. In manchen Jahren kommt es zu umfangreichen Evasionen nord- und osteuropäischer Populationen.

Wasseramsel (Cinclus cinclus)

Aquarellbild einer Wasseramsel am Wasserlauf, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Wasseramsel ist die einzige auch in Mitteleuropa vorkommende Vertreterin der Familie der Wasseramseln (Cinclidae). Der etwa starengrosse, rundlich wirkende Singvogel ist eng an das Leben entlang schnellfliessender, klarer Gewässer gebunden. Dort ernährt sich die Art vornehmlich von Wasserinsekten, die sie vor allem tauchend erbeutet.

Seidenschwanz (Bombycilla garrulus)

Aquarellbild Seidenschwanz sitzt auf einem Ebereschenzweig, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Seidenschwanz ist ein Singvogel aus der Familie der Seidenschwänze (Bombycillidae). Er besiedelt die gesamte Taigazone von Nordskandinavien bis zur Hudson Bay in Kanada. Die nördliche Verbreitungsgrenze fällt mit der Übergangszone von Taiga zur Waldtundra zusammen, die Südgrenze der Verbreitung ist regional sehr unterschiedlich: Zwar werden im gesamten Verbreitungsgebiet vor allem die nördlicheren Teile der Taiga besiedelt, es bestehen aber – insbesondere in Zentral- und Ostsibirien – auch grössere Vorkommen, die am Südrand des Waldgürtels liegen. Die Seidenschwänze haben Teile von Europa, so auch die Schweiz als ihr Winterquartier auserkoren.

Kleiber (Sitta europaea)

Aquarellbild Kleiber läuft am Baumstamm hoch, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Kleiber (Sitta) oder Spechtmeisen sind eine Gattung der Singvögel. Es sind standorttreue Höhlenbrüter, die in Nordamerika sowie Europa und Asien vorkommen. Als einziger Vogel in der Schweiz kann er Baumstämme auch kopfüber hinunterlaufen. Die starken Beine und Krallen ermöglichen ihm den sicheren Halt am Baumstamm, auch ohne die Hilfe der Schwanzfedern als Stütze.

Pirol (Oriolus oriolus)

Aquarellbild Pirol auf einem Jacarandaast, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Pirol ist ein Singvogel aus der Gattung der Eigentlichen Pirole (Oriolus) innerhalb der Familie der Pirole (Oriolidae). Die Männchen sind leuchtend gelb gefärbt, wohingegen die Weibchen eher unscheinbar sind. Die Art ist ein waldbewohnender Brutvogel der im südlichen Afrika überwintert. In Mitteleuropa ist der Pirol ein Brutvogel des Tieflands. Er fehlt gewöhnlich in den Mittelgebirgen sowie weitgehend in den Alpen. Er kommt typischerweise selten in Höhenlagen über 600 Metern vor. Der höchste Brutnachweis für die Schweiz liegt bei 1.160 Höhenmetern.

Steinadler (Aquila chrysaetos)

Aquarellbild Steinadler sitzt auf einem Felsen, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Steinadler ist eine grosse Greifvogelart innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Steinadler besiedeln offene und halboffene Landschaften in der gesamten Holarktis. Sie ernähren sich meist von mittelgrossen, bodenbewohnenden Säugern. Die Art war früher in Europa weit verbreitet, wurde aber systematisch verfolgt, so dass sie heute in vielen Teilen Europas nur noch in Gebirgsgegenden vorkommt.

Buntspecht (Dendrocopos major)

Aquarellbild Buntspecht klettert auf Eichenstamm, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Buntspecht ist eine Vogelart aus der Familie der Spechte (Picidae). Buntspechte besiedeln grosse Teile des nördlichen Eurasiens sowie Nordafrika und bewohnen Wälder fast jeder Art sowie Parks und baumreiche Gärten. Die Nahrung wird vor allem im Wald (mit Ausnahme des Waldbodens) gesucht, jedoch vor allem in den Baumkronen. Sie besteht sowohl aus tierischen Anteilen als auch, vor allem im Winter, aus pflanzlichem Material. Das Nahrungsspektrum ist sehr breit und umfasst verschiedenste Insekten und andere Wirbellose ebenso wie kleine Wirbeltiere und Vogeleier, Samen, Beeren und andere Früchte sowie Baumsäfte.

Rauchschwalben (Hirundo rustica)

Aquarellbild Rauchschwalbe fliegt zu Jungvögeln, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Rauchschwalbe (Hirundo rustica), auch Hausschwalbe und Gabelschwalbe genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Schwalben (Hirundinidae). Sie ist ein Zugvogel. Die Rauchschwalbe gilt als klassischer Kulturfolger, obgleich sie nicht in den Städten wohl aber in ländlichen Lebensräumen nah am Menschen lebt. Rauchschwalben bauen ihre oben offenen Nester aus einer Mischung von Lehm, feuchtem Schlamm und Erde. Um dem Nest die nötige Stabilität zu verleihen, vermischen sie das Material mit Speichel sowie pflanzlichen Fasern wie Grashalmen, Stroh, Wurzeln und Tierhaaren.

Wiedehopf (Upupa epops)

Aquarellbild Wiedehopf mit Partner auf Futtersuche, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Wiedehopf ist eine von drei Arten aus der Vogelfamilie der Wiedehopfe (Upupidae). Die Wiedehopfe werden gemeinsam mit der etwas artenreicheren Familie der Baumhopfe (Phoeniculidae) in die Ordnung der Bucerotiformes gestellt. Die Anzahl der Unterarten schwankt je nach wissenschaftlicher Auffassung zwischen fünf und zehn.

Mantelmöve (Larus marinus)

Aquarellbild Mantelmöwe steht auf einem Holzpoller, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Mantelmöwe ist die grösste Vogelart innerhalb der Möwen (Larinae). Sie ist an den Küsten in Nord- und Nordwesteuropa, in Grönland und im nordöstlichen Nordamerika beheimatet. An der Wattenmeerküste der Nordsee fehlt die Art jedoch als Brutvogel. In Europa halten Norwegen, Grossbritannien, Island und Schweden die grössten Bestände. Während die hochnordischen Populationen im Winter süd- oder westwärts ziehen, sind die meisten anderen Standvögel. In der Schweiz trifft man diese grossen Möwen am Neuenburgersee und vereinzelt auch am Bielersee an. Unsere kleinen Lachmöven (Larus ridibundus) sind Zwerge gegen diese Gross-Vögel.

Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes)

Aquarellbild Tannenhäher sitzt auf einem Arvenast, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Tannenhäher ist eine Singvogelart aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae). Mit 32 bis 33 cm Körperlänge ist er ein mittelgrosser Vertreter seiner Familie, der sich durch sein schwarz-braunes, weiss getüpfeltes Gefieder und einen langen, meisselförmigen Schnabel auszeichnet. Das Verbreitungsgebiet der Art erstreckt sich von Japan über weite Teile des gemässigten Eurasiens bis in die Westalpen. Es ist an einige wenige Pflanzenarten gebunden, von deren Samen sich die Vögel ernähren. Tannenhäher bewohnen vorwiegend borealen und montanen Nadelwald. Sie legen über den Sommer und Herbst hinweg mehrere Tausend Samen fassende Vorräte im Waldboden an, von denen sie sich den Winter über ernähren. Die meiste Zeit des Jahres lebt der Tannenhäher in Paaren oder kleinen Familienverbänden.

Bergfink (Fringilla montifringilla)

Aquarellbild Bergfink sitzt auf einer vereisten Dachrinne, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Der Bergfink oder Nordfink ist eine Singvogelart aus der Unterfamilie der Edelfinken (Fringillinae) innerhalb der Familie der Finken (Fringillidae). Unter den Finken zeigt er das ausgeprägteste Zugverhalten. In seinem Verbreitungsgebiet ist der Bergfink neben dem Fitis der häufigste Brutvogel. Während der Zugzeit verlässt er sein Brutgebiet vollständig. Er ist dann in Mitteleuropa in den verschiedensten Lebensräumen anzutreffen. Man findet ihn vor allem in Wäldern mit Buchenbeständen. Für uns ist der Bergfink ein sicheres Zeichen, dass die Berge total eingeschneit sind, wenn er zu uns ins Mittelland kommt und sich mit anderen Vogelarten beim Futterhaus einfindet.

Bachstelze (Motacilla alba)

Aquarellbild eines Bachstelzenpaares auf Nahrungssuche, im künstlerischen Stil von Daniela Joss.

Die Bachstelze ist eine Singvogelart aus der Familie der Stelzen und Pieper. Sie fällt durch ihr kontrastreiches, schwarz-weiss-graues Gefieder und den stelzentypischen Wippschwanz auf. Das umfangreiche Verbreitungsgebiet reicht von Südostgrönland durch die gesamte Paläarktis bis zur Beringstrasse und in den äussersten Westen Alaskas. Im Norden reicht es über den Polarkreis hinaus, im Süden bis in die Subtropen. In Mitteleuropa ist die Bachstelze ein verbreiteter und häufiger Brutvogel. Ursprünglich wohl vor allem an unbewachsene Uferflächen und Gewässer gebunden, ist sie heute überall in der offenen und halboffenen Kulturlandschaft zu finden, wo es passende Nistgelegenheiten und freie Bodenflächen zur Nahrungssuche gibt.

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