Farbe•Licht•Gedanke•Bild
Grundform Fliegenpilz-Haus. Fotografie von Daniela Joss

Ceramicspace •••Keramikhimmel

Der Fliegenpilz

Die Idee ist, regelmässig etwas zur Seite zu legen – das heisst, den Pilz bis zur Pension zu füllen. Im Moment denke ich, das geht noch lange. Aber die Zeit rennt, darum gilt: Je früher das Sparen beginnt, umso besser.

Alles, was später an den Pilzfuss geklebt wird, wird einzeln angefertigt.

Die Fenster und Türen sind so gestaltet, dass ich den Ton auch dicker ausgewallt habe und alles, was ich nicht brauche, einfach entfernt habe. So geht es viel einfacher, als wenn ich z. B. das Mauerwerk oder Fensterrahmen ankleben wollte. Die Einzelteile kommen in eine Box, damit sie nicht austrocknen und dehnbar bleiben. Es ist sonst nicht mehr möglich, sie später am Pilz anzupassen.

Fein ausgearbeitetes Fenster aus Ton. Fotografie von Daniela Joss
Fein ausgearbeitete Tür aus Ton. Fotografie von Daniela Joss
Fein ausgearbeitetes Fenster aus Ton. Fotografie von Daniela Joss

Einen Treppenaufgang will ich bauen. Am Anfang sehen die Teile ausgefranst aus, dies wird jedoch alles glatt gestrichen und fein verputzt. Ein Styroporball hilft, die Rundung der kleinen Pilzhüte besser zu formen.
Teil um Teil entsteht, und alles wandert in die Box.

Treppe aus Tonelementen. Fotografie von Daniela Joss
Kleiner Pilzhut. Fotografie von Daniela Joss
Pilzhut mit Fenster. Fotografie von Daniela Joss

Die Grundform des grossen Fliegenpilzes ist ein Rohr. An dieses Rohr werden nun alle Teile aus der Box angebaut.
Der Pilzhut wird zuerst über einem Ball geformt. Der Ton muss etwas antrocknen, sonst verliert er sofort seine Form und kann fast nicht bearbeitet werden.

Aus Ton geformtes aufrecht stehendes Rohr. Fotografie von Daniela Joss
Aufgeklebte Tür, Fenster, Gartenzaun, Kleine Pilzdächer. Fotografie von Daniela Joss
Aufgeklebte Tür, Fenster, Gartenzaun, Kleine Pilzdächer. Fotografie von Daniela Joss
Aufgeklebte Tür, Fenster, Gartenzaun, Kleine Pilzdächer. Fotografie von Daniela Joss
Aufgeklebte Tür, Fenster, Gartenzaun, Kleine Pilzdächer. Fotografie von Daniela Joss
Aufgeklebte Tür, Fenster, Gartenzaun, Kleine Pilzdächer. Fotografie von Daniela Joss

Alle vorhandenen Einzelteile sind verbaut. Das grosse Pilzdach muss unterstützt werden, damit es genau in der Form trocknet.

Mit Messern gestütztes Pilzdach. Fotografie von Daniela Joss

Mein Pilz-Haus ist gebrannt, nun kommt das Bemalen.
Ich will keine schrillen Farben. Die Farbe soll nicht flächendeckend sein, sodass einige Teile mehr und andere weniger eingefärbt sind. Ich trage die Farbe mit dem Pinsel auf. Wenn sie leicht angetrocknet ist, trage ich sie stellenweise wieder ab. Es ist wie ein Wegbürsten mit einem trockenen Pinsel.

Gebrannter Pilzfuss. Fotografie von Daniela Joss
Gebrannter Pilzhut bemalt. Fotografie von Daniela Joss
Fertig bemalter Pilz auf Drehscheibe. Fotografie von Daniela Joss

Der Fliegenpilz ist ein zweites Mal gebrannt und hat den heissen Ofen unbeschadet überlebt.

Gebrannter fertiger Fliegenpilz. Fotografie von Daniela Joss
Gebrannter fertiger Fliegenpilz. Fotografie von Daniela Joss
Gebrannter fertiger Fliegenpilz. Fotografie von Daniela Joss
Gebrannter fertiger Fliegenpilz. Fotografie von Daniela Joss

Es hat grossen Spass gemacht, diesen Fliegenpilz zu gestalten!
Ich freue mich sehr über dieses nicht alltägliche "Kässeli".

Gebrannter fertiger Fliegenpilz. Fotografie von Daniela Joss

Wenn du auch mit Ton arbeiten willst, kann ich dir Ceramicspace sehr empfehlen!

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